Rezension | Let's Get Lost von A. Alsaid

Let's Get Lost | A. Alsaid | One | 368 Seiten
Inhalt

Auf der Suche nach den Polarlichtern fährt Leila mit ihrem klapprigen Auto quer durch die USA. Unterwegs trifft sie auf Menschen, zu denen sie sofort eine besondere Verbindung spürt. Da ist Hudson, der dachte, er sei eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben. Bree, die immer und überall das Abenteuer sucht. Elliot, der vom perfekten Happy End träumt. Und Sonia, die ihre erste Liebe einfach nicht vergessen kann. Mit allen erlebt Leila einzigartige Momente, allen hilft sie, den richtigen Weg einzuschlagen. Und Leila? Sie versteht, dass man manchmal verloren gehen muss, um sich selbst zu finden.

Eine Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffnung und den Sinn des Lebens

Meine Meinung

Ich weis nicht genau, was ich von dieser Geschichte halten soll. Mit Liebe, Verlust, Hoffnung und vor allem den Sinn des Lebens wird für dieses Buch Werbung gemacht, aber irgendwie konnte ich diese Merkmale nur Teilweise mit den Erzählungen in Verbindung setzen.

Leila reist mit ihrem alten, klapprigen Wagen quer durch die USA und auf ihrer Reise trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen. Ihre Reise ist somit in 5 Teilen unterteilt, wobei 4 davon aus jeweils einer anderen Sicht geschrieben wurden. Jeder einzelne der Charaktere scheint beim Treffen mit ihr nicht ganz zufrieden mit ihrem Leben oder ihrer momentanen Situation zu sein. Durch das Zusammentreffen mit Leila, ändert sich für eine Weile ihr Leben und dadurch werden sie sich erst wirklich bewusst, was sie in ihrem Leben ändern müssen.

Die Liebesgeschichte war nicht wirklich vorhanden, der Roadtrip kam nicht wirklich rüber, die Kulissen wurden selten bis gar nicht beschrieben und im grossen und ganzen fehlte einfach das gewisse etwas. Wisst ihr, der Schreibstil war wirklich gut und flüssig, trotz allem konnte ich nie wirklich in die Geschichte eintauchen und durch den schnellen Charakteren wechsel konnte ich auch die verschiedenen Persönlichkeiten nie wirklich fassen!

Fazit

Ich bin zur gleichen Zeit enttäuscht, wie auch überrascht! Der gesamte Aufbau von diesem Buch war wirklich ansprechend und einzigartig, doch die Geschichte an sich hat mich einfach nicht abgeholt. Es war irgendwie einfach nicht genug! Trotz allem konnte mich Let's get Lost gut unterhalten und ich kann es allen empfehlen, die gerne Sommer- oder Roadtrip Geschichten lesen.

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