Rezension | Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie | Lauren Oliver | Carlsen | 448 Seiten | Original: Before I fall

Inhalt

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

Meine Meinung

Der Klappentext von diesem Buch lässt vor allem auf eines hoffen, eine einzigartige neue Geschichte, die man so noch nicht gelesen hat. Doch stellen sich nicht genau diese Bücher schlussendlich als grosse Enttäuschungen heraus?

Samantha ist eine richtige Zicke wie wir sie kennen und lieben! Mit ihren drei Freundinnen macht sie die Schule unsicher und mit ihrem Bad Boy Freund ist sie nur zusammen, weil das zu ihrem Image passt. Ihre kleine Schwester nervt sie jeden Tag zu Tode und bei ihrer Familie verbringt sie ihre Zeit nur, wenn es unbedingt sein muss. Nachdem sie jedoch bei einem Autounfall gestorben ist und diesen einen Tag immer und immer wieder durchleben muss, wird ihr klar, dass sie ihre Prioritäten völlig am falschen Ort gesetzt hatte.

Ich weis gar nicht genau, wo ich am besten anfangen soll! Mit einem leichten Einstieg und einem guten Schreibstil hat die Geschichte für mich angefangen, doch leider hat sich das Blatt viel zu früh gewendet. Die Protagonistin wird mit jeder Seite unausstehlicher und auch wenn sie am Ende noch knapp die Kurve kriegt, konnte ich sie einfach nicht leiden! Jeder weitere Tag, den wir mit ihr durchleben mussten, war für mich fast schon eine Qual und trotz gutem Schreibstil, kam ich einfach nicht vom Fleck. Das schlimmste war dann wohl das Ende! Ich hatte mit dieser Wendung schon fast gerechnet und trotzdem war ich geschockt, leider nicht im positivem Sinne.

Zusätzlich kann ich die Botschaft, welche den Lesern mit diesem Buch übermittelt wird, einfach nicht so stehen lassen. Versteht mich nicht falsch, ich kann durchaus verstehen und aus den Zeilen lesen, was uns die Autorin mit ihrer Geschichte mitteilen wollte! Trotz allem bin ich der Meinung, dass man ihre Umsetzung auf viele verschiedene Weisen aufnehmen kann, positive sowie auch negative. Leider kann ich euch nicht genau sagen, was mir am meisten gestört hat, da ich euch mit dieser Information das Ende verraten würde.

Fazit

Als ich die letzte Seite gelesen hatte, wollte ich das Buch am liebsten an die Wand klatschen. Sagt das nicht schon alles über meine Meinung aus? Ja gewisse Abschnitte hat die Autorin recht gut hinbekommen und klar konnte es auch mich teilweise zum Nachdenken anregen, doch die Protagonistin war so unausstehlich und das Ende so schlecht, dass es die kleinen guten Aspekte leider völlig überschattet hat. 


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