Rezension | Witch Hunter von Virginia Boecker

Witch Hunter | Virginia Boecker | dtv | 400 Seiten | 18.03.2016 | Original: The Witch Hunter




Inhalt

Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Meine Meinung

Schon wieder ein Buch über Hexen? Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nicht die einzige war, die diesen Gedanken hatte, als dieses schöne, schlichte Cover von Witch Hunter auf einmal überall zu sehen war. Trotz allem konnten mich die vielen, sehr positiven Meinungen dazu bringen das Buch zur Hand zu nehmen und ich wurde nicht enttäuscht. 
"Euer größter Feind ist nicht das, wogegen ihr kämpft,
sondern das, wovor ihr euch fürchtet”
Elisabeth ist eine Hexenjägerin und stolz drauf! Seid jeher ist bekannt, dass man Hexen nicht vertrauen kann, sie sind Diener des Teufels und müssen für das Wohl der Gemeinschaft ausgerottet werden. Als sie jedoch aufgrund weniger Kräuter, die sich in ihrem Besitz befanden, zum Tode verurteilt wird, kann sie nicht anders als dagegen an zu kämpfen. Ein paar Kräuter machen doch keine Hexe, oder? Als sie dann zu allem Überfluss auch noch von keinem anderen als den grössten und meistgesuchten Zauberer der Geschichte befreit wird gerät ihre Überzeugung und Einstellung sehr ins schwanken. Doch was möchte der Zauberer ausgerechnet von ihr?

Virginia Boecker kommt wahrlich gleich zur Sache! Durch eine Hexenverbrennung nach den ersten paar Seiten des Buches hat sie es geschafft, meine Aufmerksamkeit innerhalb von wenigen Seiten zu gewinnen, doch leider konnte sie diesen hohen Spannungspegel nicht bis zum Ende beibehalten. Die Charaktere waren mir durchaus sympatisch, auch wenn ich mir bei vielen mehr tiefe gewünscht habe. Wie ihr sehen könnt war das Buch an sich nicht schlecht und doch hatte die Geschichte seine Macken. Mit einer im Inhalt sehr guten Umsetzung und einem wirklich spannendem Ende, konnte mich die Autorin schlussendlich trotzdem überzeugen und so hoffe ich einfach, dass sich meine eher kleinen Probleme in der Fortsetzung nicht wiederholen oder zumindest verbessern werden. 

Fazit

Witch Hunter war eine wirklich interessante und gut umgesetzte Geschichte, die zwar zwischendurch etwas stockend war, dafür umso spannender zu Ende ging. Trotz seinen kleineren Schwächen war ich doch immer gespannt wie es weitergehen würde und so, freue ich mich bereits bald die Fortsetzung zu lesen. Warum ich mit meiner Meinung so lange gewartet habe? Nachdem ich das Buch gelesen habe, sah man die Rezension zu diesem Buch wirklich überall. Durch eine Geschenkaktion des Verlags haben sehr viele Blogger das Buch Zeitnah gelesen und auch rezensiert, da dachte ich mir einfach, warum nicht abwarten und vor dem erscheinen der Fortsetzung noch einmal die Trommeln wirbeln? Gesagt getan und so hoffe ich, dass ich den einen oder anderen unter euch dieses Buch doch noch schmackhaft machen konnte.


Ich bedanke mich ganz herzlich beim dtv Verlag für dieses wunderschöne und interessante Rezensionsexemplar!

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