Rezension | Ich gebe dir die Sonne von Jandy Nelson

Inhalt

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

Meine Meinung

Ja! Jajaja! Wo soll ich nur Anfangen? Vielleicht bei der Tatsache, dass ich nach fast der hälfte des Buches die Charaktere, den Schreibstil sowie auch die Geschichte nicht mochte? Vielleicht aber auch bei der Tatsache, dass ich so froh bin, weitergelesen zu haben? Oder vielleicht doch bei den absolut einzigartigsten Charakteren, über die ich seid sehr langer Zeit gelesen habe? Ich gebe dir die Sonne hat so viele aussergewöhliche Elemente, dass man tatsächlich nicht weiss, wo man am besten anfangen könnte.
Die Sache ist die: Ich weiß, dass ich sie nicht alle habe. Tagtäglich sehe ich die Latten von meinem Zaun fallen und in alle Richtungen fliegen.
Elend lange Kapitel sind für mich der Tod! Ich weiss nicht wieso, aber sobald ein Kapitel sich grundlos in die Länge zieht, kann der Verlauf auch noch so gut sein, ich habe einfach Mühe beim lesen. Die grossen Erwartungen und die sehr gewöhnungsbedürftigen Charaktere haben beim Einstieg auch nicht wirklich geholfen und doch, habe ich immer weiter gelesen. ZUM GLÜCK. Denn das Ende hat mich Schlussendlich wirklich aus den Socken gehauen. 

Abwechselt erzählt uns die Autorin die Geschichte der Zwillinge aus Noahs Sicht in der Vergangenheit und aus Judes Sicht in der Zukunft! Was ich nach diesen sehr speziellen 480 Seiten wohl nicht mehr vergessen werde? Im Leben kann vieles schief gehen, schlussendlich kommt es nur drauf an, was du daraus machst.

Fazit

Das ausharren hat sich mehr als gelohnt! Der Einstieg ist mir wahrlich nicht leicht gefallen, das Ende wiederum war phantastisch. Diese Geschichte ist nicht perfekt, nein, aber haben die besten Geschichten, jede die einem Nachdenken lassen und unsere Gefühle durcheinander bringen nicht immer den einen oder anderen Fehler? Ich kann euch nur sagen, lest das Buch und solltet ihr anfangs Mühe haben, bleibt unbedingt dran.


Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal und Cbt Verlag für diese einzigartige Erfahrung!

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