Rezension | Heldentage

Heldentage | Sabine Raml | Heyne Fliegt | 304 Seiten | 02.03.2015

Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.
Quelle: Heyne Fliegt


Schon seit einer halben Ewigkeit steht dieses Buch nun schon auf meinem SuB und nun endlich habe ich es gelesen! Eine einzigartige und spezielle Geschichte über das Leben, die Liebe und die Freundschaft habe ich erwartet aber nichts davon habe ich schlussendlich erhalten.

Wo soll ich nur anfangen? Der Einstieg in die Geschichte ist mir bereits schwer gefallen und ich musste mich regelrecht zwingen dem Buch noch eine Chance zu geben. Der Schreibstil war von Anfang an monoton und langweilig und sogar jetzt noch, nachdem ich das Buch beendet habe weiss ich nicht, was der Sinn dieser Geschichte war. Nachdem ich nach über 100 Seiten immer noch nichts mit dem Buch anfangen konnte, hoffte ich einfach, dass sich die Protagonistin gut weiterentwickeln würde und so das Buch mehr Spannung erhält! Leider ist das auch nicht eingetreten. Während dem ganzen Buch denkt Lea nur an ihren Exfreund, an ihre perfekte beste Freundin und ihre schlechte Mutter! Keine Ahnung wie viele, gefühlt 1'000 Mal da nur Lenny Lenny Lenny stand!!! Zusätzlich kamen dann auch noch die Gedankensprünge der Protagonistin dazu, die ich persönlich einfach nicht nachvollziehen konnte. Auf einmal war man dann wieder mitten in einem ihrer Träume, wobei man nur eine Seite vorher über irgendetwas anderes gelesen hatte und sie gar nicht schlafen gegangen ist.

Das einzig positive, dass mir im Moment über dieses Buch in den Sinn kommt ist das Cover. weil dieser so schön sommerlich aussieht! Sie Farben harmonieren und Lea als schatten passt gut zum Inhalt. 

Es tut mir eigentlich leid, dass ich dieses Buch so schlecht bewerten muss, da die Autorin sicher viel Arbeit darin investiert hat, aber leider konnte mich ihre Geschichte wirklich  in keine Weise überzeugen! Der Schreibstil war langweilig, die Protagonistin hat mich fast wahnsinnig gemacht und die Geschichte an sich machte überhaupt keinen Sinn, im Nachhinein bereue ich es sogar zu Ende gelesen zu haben. Leider kann ich zu Heldentage wirklich keine Leseempfehlung geben. Ich habe jedoch für euch ein bisschen recherchiert und einige gute Rezensionen dazu entdeck, es gibt also einige die dieses Buch richtig gut fanden, ich verlinke euch ein paar dieser Meinungen unten.

1/5 Punkte für die Story und den Schreibstil
1/5 Punkte für die Spannung
1/5 Punkte für die Charaktere
3/5 Punkte für die Gestaltung


Kommentare

  1. Huhu :)
    Ich habe dieses Buch damals sogar abgebrochen, weil ich es so schlecht fand. Es tat mir auch sehr leid für die Autorin, aber Schreibstil und Protagonistin haben mich in den Wahnsinn getrieben.

    Grüße
    Sara

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    1. Heii

      Jaa noch jemand der mit diesem Buch nichts anfangen konnte! Ich habe meinen Augen nicht getraut als ich so gute Rezensionen dazu gelesen habe. Keine Ahnung aber diese Lea ist ja echt nervig, von wegen Lenny Lenny Lenny!

      Liebe Grüsse ;)
      Denise

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  2. Hallo Denise,

    "Heldentage" stand bei mir lange Zeit auf der Wunschliste,
    doch ich glaube nach deiner Rezi, dass ich es getrost streichen kann.
    Es klingt einfach nach keinem Buch für mich,
    wenn ich keine Bindung zu dem oder der Protagonist/in aufbauen kann,
    versaut mir das oftmals schon das ganze Buch.
    Von daher danke ich dir für die Rezi! :)

    Liebe Grüße,
    Laura

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    1. Heii Laura

      Manchmal ist es gut, wenn man die Wunschliste auch ein bisschen verkleinern kann nicht?
      Einige haben diese Geschichte auch richtig gut gefunden, ich persönlich konnte aber leider nichts damit anfangen.

      Liebe Grüsse
      Denise

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